Mittelalter genießen und mit nach Hause nehmen

Über Siebenbürgen

Bestimmt haben Sie schon einmal ein Plakat gesehen, auf dem für einen Mittelaltermarkt geworben wurde. Solche Märkte finden meist in einem entsprechenden Ambiente statt. Obwohl eine gut erhaltene Altstadt oder ein naturbelassenes Seeufer eine gute Kulisse für einen Mittelaltermarkt bieten können, offenbart eine Burg- oder Schlossanlage eine standesgemäßere und authentischere Umgebung für ein solches Event.

Viele Märkte haben dazu noch ein Thema, wie Ostern oder Weihnachten, sodass man sicher sein kann, dort auch entsprechende Waren kaufen zu können.

Als Beispiele für gelungene Märkte nennen wir ein paar:

  • Mittelalterliches Treyben im Schlosspark Celle
  • Kloster Zarrentin im Mittelalter
  • Wikinger auf Burg Regenstein
  • See-Spektakulum zu Brietlingen

Aktiv das Mittelalter erleben

Auf solchen Events kann man nicht nur über den Markt schlendern, verschiedene Gerichte kosten, unterschiedlichste Waren wie Gewürze, Schreibgeräte, Schmuck oder Haushaltswaren erstehen sowie den Gauklern und Marktschreiern bei ihrer Arbeit zusehen. Viele Stände laden ein, selbst einmal Hand anzulegen: Da kann man das Kinderkarussell mit Muskelkraft betreiben, ein Liedchen auf der Laute proben oder den Blasebalg beim Schmied bedienen. Wer durch solche Aktivitäten Lust auf mehr bekommt, hat die Möglichkeit, bei einem längeren Seminar verschiedene Techniken des Mittelalters kennenzulernen und mit ihnen zu arbeiten.

Hierzu gehören auch Handarbeiten wie Weben, Spinnen, Nähen, Nadelbinden oder Brettchenweberei. An einem Wochenende kann dann ein einfaches Kleid zugeschnitten und genäht, ein Umhängetuch genadelt oder ein Gürtel gewebt werden. Taucht man tiefer ein, kann man eine Gugel fertigen oder nimmt man ein größeres Projekt wie das Nadeln eines Pullovers mit Raglanärmeln mit nach Hause.

Mittelalter in den Alltag integrieren

Die so gefertigten Kleidungsstücke sind meist nicht für den Alltag bestimmt. Zieht man sie ins Büro an, muss man häufig Fragen beantworten und dem einen oder anderen erstaunten Blick standhalten. Kombiniert man aber beispielsweise eine nach mittelalterlichem Schnitt selbstgefertigte Leinenhose mit den exquisiten Stücken von NA-KD, wird man bestimmt nach der Quelle für sein tolles Outfit gefragt. Denn die Oberteile von NA-KD sind sorgfältig ausgewählt ebenso die Jeans, Kleider, Röcke, Schuhe und anderen Waren, die der schwedische Onlineshop für seine Kundinnen anbietet.

So lässt sich das mittelalterlich anmutende Lieblingsstück, sei es ein bunter Seidenrock, ein einfacher Wollpulli oder gewalkte Stulpen, mit einem modernen Lieblingsstück der stetig wachsenden Kollektion von NA-KD kombinieren. Eine gute Möglichkeit, sein eigenes Faible für diese Zeit in den manchmal stressigen Alltag mitzunehmen und vielleicht auch ein wenig zum Krafttanken zu nutzen.

Nicht nur Kleidung, auch Haushaltsgegenstände

Kleidung hat man immer um sich herum und mit einem kurzen Anfassen ist man schnell wieder in dem Ambiente des Mittelaltermarktes oder Seminars. Das lässt einen positiven Moment wiederaufleben, der in einem Meeting oder bei einer langweiligen Arbeit helfen kann, sich besser und glücklicher zu fühlen.

Es gibt aber auch viele Alltagsgegenstände, die bereits im Mittelalter erfunden wurden und heute wieder Einzug in unsere Leben halten. Dazu gehören handgefertigte Bürsten und Besen, kleine Ingwer- oder Muskatnussreiben, in bestimmter Webart hergestellte Tücher und Lappen. All diese Dinge sind dazu noch aus nachwachsenden und biologisch abbaubaren Rohstoffen hergestellt – Plastik gab es damals noch nicht. Stöbert man auf dem Mittelaltermarkt also an einem Haushaltswarenstand, kann man sich und seiner Umwelt etwas Gutes tun.