Burgen in Sachsen

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Das Besondere am Freistaat Sachsen ist, dass sich dort noch viele historische Schlösser und Burgen befinden. Die strategisch wichtigsten Punkte im Freistaat wurden schon im Mittelalter von mächtigen Wehranlagen aus Kalksandstein und Sandstein gebaut.

Der Burgenbau im Mittelalter war besonders spannend. Die ersten Burgen wurden aus einfachem Stein gebaut. Für den Bau einer Burg wurde eine große Anzahl an Handwerkern benötigt. Steinmetze trugen das Steinmaterial aus Steinbrüchen zusammen. Weiter waren Maurer, Bauarbeiter und Schmiede sowie jede Menge Hilfskräfte nötig, um eine Burg in teilweise jahrzehntelanger Arbeit aufzubauen. Mit Ochsengespannen wurde das Baumaterial aus dem Wald und aus dem Steinbruch befördert. Wenn eine neue Burg gebaut wurde, so zog dies Arbeiter und Handwerker aus der Umgebung zusammen. Auch Tagelöhner wurden beim Burgbau beschäftigt.

Wir wissen aber aus dem Mittelalter, dass den Burgherren damals auch Leibeigene zur Verfügung standen, die ihre Arbeitsdienste erfüllen mussten und den Burgherren mit Leib und Leben unterstanden.

Das erste Baumaterial, das für den Bau von Burgen verwendet wurde, waren Bachkiesel, Findlinge, Bruchstein und Schiefer. Später wurden auch Granit, Tuff und Ziegel verwendet. Es wurden die ersten technischen Hilfen konstruiert, um Steinblöcke und Baumstämme zu heben und zu befördern. Für den Bau der Burgen wurden besonders gute Harthölzer wie Buche und Eiche verwendet. Die Burgmauern wurden als Schalenmauern gebaut. Die Steinblöcke wurden mit Kalkmörtel zusammengehalten.

Eine besonders schöne Burg im Burgenland Sachsen ist die Burg Hohnstein. Sie wurde auf einem hohen Felsen erbaut und erhebt sich über das Polenztal. Wenn man auf der Burg Hohnstein ist, dann kann man tief ins Tal schauen. Sie liegt im Elbsandsteingebirge und grenzt direkt an die Sächsische Schweiz. Die Burganlage ist heute noch immer sehr gut erhalten. Es gibt Burgtürme und Kellerräume in der Burg, die das Mittelalter nachempfinden lassen. Der Burggarten zeigt Reste der mittelalterlichen Kräuterwelt und das Museum informiert über die Geschichte der Burg Hohnstein.

Es handelt sich um eine Burg aus dem 14. Jahrhundert, die von einem böhmischen Adelsgeschlecht errichtet wurde. Schon im 16. Jahrhundert wurde die Burg als Amts- und Verwaltungssitz genutzt. Dann im Laufe der Jahrhunderte hatte sie eine gefängnisartige Verwendung. Nach dem Krieg wurde sie bis 1997 als Jugendherberge genutzt. Seit dieser Zeit ist sie ein Museum für Naturfreunde. Im Museum werden auch Ritterrüstungen und Gewänder aus dem Mittelalter ausgestellt. So können ledernde Schuhe und Leinengewänder aus dem Mittelalter angeschaut werden.

Auch die Burg Kriebstein ist eine der besonderen Burgen in Sachsen in der Nähe von Waldheim. Sie ist aus Sandstein gebaut und sehr sehenswert. Sie ist besonders schön gebaut, da die Burg richtig zu bewohnen war. Davon zeugt noch ein Wohnturm. Auch das Torhaus ist noch gut zu erkennen. Die Burg Kriebstein gehört seit 1993 zum Staat Sachsen und wird von dort aus verwaltet.